Keine Erfindung der Floristen
Nicht nur in Deutschland feiert man den Valentinstag als den Tag der Liebe, der Brauch ist auf der ganzen Welt verbreitet und die Valentinstag Ideen stimmen international überein: Blumen, Gedichte, Küsse und Liebesbeweise. Entgegen der Annahme einiger Uninformierter ist der Valentinstag nicht einfach eine Erfindung geldgieriger Floristen und Juwelieren, die durch Valentinstag Geschenke Profit schöpfen. Seine Entstehungsgeschichte ist allerdings nicht bis ins letzte Detail dokumentiert.
Spendabler Gärtner
Zumindest seinen Namen hat der Tag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem italienischen Bischof Valentin von Terni zu verdanken, der damals schon zum Valentinstag Geschenke verteilte. Gelebt haben soll er im dritten Jahrhundert nach Christus, ein begeisterter Gärtner soll er gewesen sein, und allen Verliebten, denen er begegnete, soll er Blumen aus seinem Klostergarten geschenkt haben und sie auf Wunsch christlich getraut haben. Die Valentinstag Ideen sind also vermutlich schon ein Jahrtausend alt.
Familienväter unerwünscht
Genau diese freundliche Geste wurde ihm dann aber zum Verhängnis, weil Kaiser Claudius keine verheirateten Familienväter brauchte, sondern Soldaten, die sich für den Krieg aufopferten. Claudius ließ Bischof Valentin enthaupten. Der Sage nach soll der 14. Februar der Todestag des Bischofs gewesen sein.
Es könnte auch sein, dass die Katholische Kirche den Termin wählte, weil an diesem Tag Juno, die Göttin der Ehe und Geburt, geehrt wurde und man den offiziellen Todestag mit diesem Termin zusammenlegte. Der Brauch, den Frauen Valentinstag Geschenke in Form von Blumen zu machen, soll schon aus dem alten Rom stammen.
Holde Maiden und Minnegesang
Eine andere Theorie besagt, dass der französische Minnegesang die Bräuche hervorgebracht habe, was bedeuten würde, dass die Tradition erst mehr als 1000 Jahre nach dem sagenumwobenen Bischof entstand. Durch die Liebeslyrik etablierte sich im Adel ein Balzspiel, und die Frauen wurden zunehmend hofiert und respektiert. Verbreitet hatte sich die Sitte zunächst im Adel, ging aber auch auf das Bürgertum über und etablierte sich dort als festes Brauchtum.
Schicksalhafte Begegnungen
Im Volksglauben galt der 14. Februar schon seit langer Zeit als sogenannter Lostag, dem zukunftsweisende Bedeutung im Guten wie im Schlechten zugeschrieben wird. Beispielsweise wurden Begegnungen an diesem Tag stets als schicksalhaft gedeutet: Der erste Mensch, dem man an diesem Tag begegnet, sollte der perfekte Partner fürs Leben sein. Der Valentinstag wird deshalb auch „Vielliebchentag“ genannt.
Im angelsächsischen Raum vereinte man im 15. Jahrhundert auch Paare im Losverfahren, die sich dann Blumen und Valentinstag Geschenke schickten. Daraus entstand der spätere Brauch unter tatsächlichen Liebespaaren, sich mit kleinen Überraschungen zu beglücken.
Valentinstag macht Pause
Komplett ungelöst ist die Frage, warum der Valentinstag in Deutschland erst wieder nach dem zweiten Weltkrieg zelebriert wurde und man sich in der Zwischenzeit keine Valentinstag Geschenke mehr gemacht hat. Wahrscheinlich besteht ein Zusammenhang mit dem Wirtschaftswunder, und der Valentinstag gewann einfach wieder an Bedeutung, weil die Menschen wohlhabender waren und sich wieder Geschenke leisten konnten. Bei dieser Wendung dürften Werbeindustrie und Floristen dann doch nachgeholfen haben.
Eigentlich ist es doch egal
Aber wollten wir auf diesen schönen Tag verzichten, nur weil er eine Idee der Blumen-Industrie wäre? Wahrscheinlich nicht, wenn wir ehrlich sind. Zu schön ist es, sich einmal im Jahr die Liebe zu beteuern und sich die Seele streicheln zu lassen – auch wenn es im Idealfall natürlich jeden Tag so sein sollte. Es macht einfach Spaß, sich anschließend mit weiteren Liebesbekenntnissen und Valentinstagsgeschenken zu revanchieren.
Tolle Valentinstag Geschenke
Wisst ihr schon, was ihr euren Liebsten schenken wollt oder habt ihr heimliche Wünsche für den 14. Februar? Ein romantisches Dinner, personalisierte Schlüsselanhänger oder ein gemeinsames Fotoshooting? Obwohl Männer beim Schenken oft nicht besonders kreativ sind, geben sie sich besonders viel Mühe, wenn es um Valentinstag Ideen geht: Ob Blumen, Schokoladenherzen, Schmuck oder Beautyprodukte, plötzlich werden doch Wünsche von den Lippen abgelesen.
Sehr beliebt sind auch Kurztrips oder ein gemeinsamer Wellness-Urlaub. Einfach mal dem harten Winter entfliehen und ab in die Sonne? Wieso nicht mal etwas richtig spannendes zum Geschenk machen, woran ihr sicher noch jahrelang denken werdet? Jochen Schweizer bietet euch beispielsweise tolle Abenteuer zu zweit an, vom Fallschirmsprung bis zum gemeinsamen Wochenende auf dem Hausboot ist alles dabei.
Hauptsache ihr habt euch lieb
Es wird sicher romantisch veranlagte Männer geben, die auf gravierte Liebesschlösser stehen, die meisten werden aber mehr Begeisterung zeigen, wenn ihr ihnen etwas „Sinnvolles“ schenkt, wie Bücher, technische Spielereien, Filme oder Musik. Wenn ihr euch ein romantisches Dinner wünscht, aber euren eigenen Kochkünsten am meisten traut, oder einfach nicht so gerne abends noch raus in die Kälte wollt, bekommt ihr bei HelloFresh frische Zutaten nach Hause geschickt und sogar Rezepte dafür.
Werdet persönlich
Was tatsächlich fast nie ein Fehler ist, sind personalisierte Geschenke, die dem Partner zeigen, dass er wirklich etwas Besonderes ist. Ob Glasblock mit Foto für den Schreibtisch oder eine Tasse mit Bild, damit er jeden morgen beim Kaffeetrinken an euch denkt – nützliche Dinge mit Fotos kommen nie aus der Mode. Apropos Kaffee, wieso nicht einfach einen leckeren Gourmetkaffee mit Delikatessen, darüber freut sich sowohl Männlein, als auch Weiblein.
Ob der 14. Februar euer Herz höher schlagen lässt oder nicht, das Tolle am Valentinstag ist, dass es keine bestimmten Vorschriften oder Traditionen gibt, wie man ihn feiern soll. Hauptsache, ihr habt euch lieb, verbringt romantische Stunden miteinander und schenkt euch etwas Schönes!